Zbigniew Preisner (geb. 1955) - Komponist für Film und Theater. Er schreibt auch Lieder. Jahrelang war er mit dem bekannten Krakauer Kabarett "Piwnica pod Baranami" verbunden. Weltweite Erfolge erzielte er mit der Musik für die Filmzyklen "Dekalog" (1989), "Drei Farben" (1993, 1994) und den Oscar-nominierten Film "Die zwei Leben der Veronika" (1991) in der Regie von Kieślowski. Er arbeitete mit Agnieszka Holland an "Europa, Europa" (1990) und "Der geheime Garten" (1994) sowie mit vielen französischen und amerikanischen Regisseuren zusammen. Seine Kompositionen sind nicht nur für den Film. So z. B. das zum Gedenken an Krzysztof Kieślowski verfasste "Requiem für meinen Freund" (1998) und die "Zehn leichte Klavierstücke" (1999). Zu seinen zahlreichen Preisen gehören zwei Cäsars für die Musik zu "Rot" (1994, von Krzysztof Kieślowski) und für "Elisa" (1995, von Jean Becker), ein Silberner Bär für "Die Insel in der Vogelstraße", (1997, von Sören Kragh-Jacobson) sowie einige Nominationen für den Golden Globe. Die Gesellschaft der Filmkritiker in Los Angeles wählte ihn dreimal zum Filmkomponisten des Jahres. Preisner wurde dreimal für den Oscar nominiert.



