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Literatur, Wissenschaft und Kultur
Im Kampf um die Erhaltung des Nationalgefühls und durch die Grundsätze der "organischen" Arbeit erlebte die polnische Kultur eine rasante Entwicklung. Zu dieser Zeit waren folgende Künstler schöpferisch tätig: als Schriftsteller - Boleslaw Prus (1847-1912), Eliza Orzeszkowa (1841-1910), Stefan Zeromski (1864-1925) und Adam Asnyk (1838-97) sowie als Maler - Jan Matejko (1838-93), Józef Chelmonski (1849-1914), Henryk Siemiradzki (1843-1902) und Stanislaw Wyspianski (1869-1907, auch berühmter Bühnendichter). 1905 erhielt Henryk Sienkiewicz (1846-1916) den Nobelpreis für Literatur. Es war auch die Blütezeit der polnischen Wissenschaft: Zygmunt Wróblewski und Karol Olszewski haben 1886 als erste Sauerstoff und Stickstoff verflüssigt. 1853 hat Ignacy Lukasiewicz die Methode der Erdöldestillation sowie die erste Petroleumlampe entwickelt. Und der Arzt Ludwik Zamenhoff veröffentlichte 1887 sein Handbuch zur ersten Kunstsprache Esperanto, die mit nur 16 Regeln auskommt. Der Höhepunkt der Wissenschaft in Polen waren zwei Nobelpreise, die Maria Sklodowska-Curie für ihre Leistungen in Physik (1903) und Chemie (1911) erhielt.
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