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Bildungsniveau

Mitte der 90er Jahre hatten 6,8 % der Polen Hochschulausbildung, 2,6 % Berufsausbildung nach dem Lyzeum, 50,5 % Hochschulreife (nach einer allgemeinbildenden, technischen oder Berufsschule) und 33,7 % Grundschulabschluss. 6,3 % hatten weder die Grundschule abgeschlossen noch eine andere Art von Ausbildung absolviert.

Hochschulabsolventen: Stadt 9,8 %, Land 1,9 %

Mittlere Hochschulreife: Stadt 55,5 %, Land 42,2 %

Grundschulausbildung: Stadt 27,6 %, Land 43,8 %

kein Grundschulabschluss (keine Ausbildung): Stadt 3,6 %, Land 10,8 %

Im Schuljahr 2000/2001 studierten an 310 Hochschulen 1 584 800 Studenten:

an 15 Universitäten 410 800

an 10 Medizinischen Akademien 28 100

an 94 Wirtschaftshochschulen 332 100

an 19 Pädagogischen Hochschulen 137 500

21 Kunsthochschulen 12 000 und

an 14 theologischen Hochschulen 9200 Personen


Zwecks Weiterbildung nahmen 640 800 Personen ein Direktstudium und 708 500 ein Fernstudium auf. Die Zahl der Studenten stieg im Vergleich zu 1999/2000 um 152 900 Personen. 115 Hochschulen waren staatlich und 195 privat. Von den insgesamt 1,58 Mio. Studenten studierten 472 300 an nichtstaatlichen Hochschulen.
In allen Wirtschaftszweigen (außer in der Landwirtschaft) steigt der Anteil der Hochschulabsolventen. Zwischen 1958 und 1994 hat sich die Zahl der Beschäftigten mit Hochschulausbildung verdreifacht. Von den Personen, die einen Magistertitel haben, arbeiten die meisten in der Bildung und Wissenschaft (40-50 %) und in der Justiz (über 30 %). Immer mehr junge Polen wollen studieren, damit sie leichter eine interessante Arbeit finden, die mit Prestige und guter Bezahlung verbunden ist.

 

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