|
"Ausbruch" der souveränen Kultur
Das Polen der Zwischenkriegszeit erlebte neben den politisch-wirtschaftlichen Wirren auch eine künstlerische Explosion. 1924 erhielt Wladyslaw Reymont für seinen Roman "Chlopi" ("Bauern") den Nobelpreis für Literatur (die Jury hatte auch Stefan Zeromski nominiert). Im Bereich der Musik wurde Polen durch Ignacy Jan Paderewski (1860-1941) und Karol Szymanowski (1882-1937) vertreten. Jedoch die zweifellos größte Karriere hat die Schauspielerin Barbara Apolonia Chalupiec (1896-1987) gemacht, die Hollywood unter dem Pseudonym Pola Negri eroberte. Man kennt sie u. a. aus den Filmen Madame Bovary und Tango Notturno.
|